Frank Potthast
 

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

PSA- und Ausrüstungsvorschlag für am unbemannten Flugbetrieb der Feuerwehren Beteiligte

Die Grundlagen der Beschaffung und Benutzung persönlicher Schutzausrüstung ergeben sich aus

  • EU neue PSA-Verordnung 2016/425
  • DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ (§§ 29, 30, 31)
  • DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (§ 12)
  • DGUV Regeln,
  • DGUV Informationen,
  • DGUV Hinweise und
  • Normen:  ISO, EN, DIDI

In Verbindung mit einer Gefährdungsbeurteilung nach dem T-O-P System ergeben sich auch Empfehlungen für den unbemannten Flugbetrieb und den daran beteiligten Einsatzkräften. 

In Ergänzung

  • · zur DGUV - Information 205 - 014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze bei der Feuerwehr - Basierend auf einer Gefährdungsbeurteilung“ und
  • · der DGUV Vorschrift 49 „Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren“

kann nachfolgend aufgeführte PSA (vgl. DGUV Information 208-058) als persönliche Mindest- und damit Basisausrüstung angesehen werden:

  • Handschutz (z.B. Feuerwehrschutzhandschuhe DIN EN 659:2008)
  • Kopfschutz (z.B. Feuerwehrhelm DIN EN 443:2008, Helme für Wald- und Flächenbrandbekämpfung DIN EN 16471, Anstoßkappe DIN EN 812)
  • Gehörschutz (Kapselgehörschützer mit Kommunikationseinrichtung DIN EN 352)
  • Schutzbrille/Sonnenschutzbrille (Sonnenschutzfilter DIN EN 172)
  • Wetterschutzkleidung (z.B. Einsatzhose DIN EN 469:2007; Einsatzjacke DIN EN 469:2007)


Unabhängig davon kann, muss zu dieser PSA ggf. auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung ergänzende PSA getragen oder mitgeführt werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um

  • Augen- und Gesichtsschutz (DGUV Regel 112-192 "Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz")
  • Sonnenschutzmittel (vgl. DGUV Information 203-085 „Arbeiten unter der Sonne“)
  • Kälteschutz (vgl. DGUV - Information 205 - 014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze bei der Feuerwehr - Basierend auf einer Gefährdungsbeurteilung“)

handeln.

Vergleiche auch DGUV Information 205-010 - „Sicherheit im Feuerwehrdienst Arbeitshilfen für Sicherheit und Gesundheitsschutz“.


Die vorgenannten Empfehlungen und Hinweise sollten auch im Bereich des unbemannten Flugbetriebs der Hilfsorganisationen und Behörden im Zuge der Gefährdungsbeurteilung betrachtet und beachtet werden. Hier sind u.a. die in den Hilfsorganisationen bindenden Richtlinien, Dienstanweisungen, etc. zur Einsatzkleidung und PSA zu beachten.

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