Frank Potthast
 
 


Drohnen bei Feuerwehr & Co.


Drohnen oder Flugroboter finden immer größeren Zuspruch in der heutigen Zeit als Anwendung bei verschiedenen HiOrgs. Seit 2011 beschäftige ich mich mit dieser Thematik und habe an verschiedenen Projektskizzen mitgearbeitet. 

Ebenso taucht immer öfter die Fragestellung in den sozialen Medien auf, welche Veränderungen es für BOS-Einheiten auf Grund der Durchführungsverordnung 2019/947 (EU) ab Juni 2020 geben wird.

Ich bin der persönlichen Meinung, dass es, sofern das BMVI keine Änderung der LuftVO veranlassen wird, keine Änderungen der aktuellen Regularien geben wird. Vorerst gilt die nationale Regelung so lange, bis etwas anderes veröffentlicht wird. Es kann und wird in einer EU-Verordnung keine Ausnahmeregelung(en) für deutsche BOS geben.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die deutschen Fachverbände, wie der DFV gefordert, entsprechende Vorgänge abzuschieben. In der EU-Verordnung wird zu BOS auch niemals etwas reguliert werden. Denn BOS sind nationale Angelegenheit und Europa regelt diese Dinge nicht. Es gibt keine europäischen, allgemein gültigen Regeln für den Zivilschutz.


 



Projektskizzen:

AQ-InnoKopT

(Eingereicht: 15. März 2015)

 Zivile Sicherheit – Neue ökonomische Aspekte

Gestaltung effektiver Anreizsysteme und Definition sicherheitsrelevanter Qualitätsanforderungen für innovative Kooperations- und Finanzierungsmodelle in der Zivilen Sicherheit mit dem Ziel der erfolgreichen Integration von Technologieinnovationen

Eine flächendeckende Bereitstellung von neuen Technologien über verkürzte Innovationsketten ist zentraler Bestandteil einer Sicherheitslösung um bspw. volkswirtschaftlichen Schaden zu minimieren.



ResMIFuKat

(Eingereicht: 15. September 2014)

Resilienz durch Mobile Informationssysteme zur Führungsunterstützung im Katastrophenfall

 BMBF-Projekt

Zivile Sicherheit – Erhöhung der Resilienz im Krisen- und Katastrophenfall

Die technische Lösung ist die Übernahme eines Verbindungsknotens des BOS-Digitalfunk um die Ausfallsicherheit der Kommunikations-infrastruktur zu erhöhen. Sie wird um eine replizierte Datenverwaltung in einer Cloud für schnellstmögliche Informationsbereitstellung erweitert. Die Integration in die bestehende Kommunikationsinfrastruktur der BOS für eine „Ready for Use“-Lösung steht im Fokus.

 


MIFU-SAR

(Eingereicht: 15. April 2013)


„M
obile Informationssysteme zur Führungsunterstützung im Rettungs- und Katastrophenschutz und bei der Gefahrenabwehr“

 Förderprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ des BMBF

MIFU-SAR verfolgt die Zielsetzung einer effizienten und praxistauglichen Führungsunterstützung von Einsatzkräften im Rettungs- und Katastrophenschutz (SAR) und bei der Gefahrenabwehr durch die Nutzung mobiler Informationssysteme zum Schutz von Leben, Gesundheit und Umwelt sowie zur Vermeidung volkswirtschaftlichen Schadens.

MIFU-SAR wird befürwortet durch das Ref. 36 des MI des Landes Niedersachsen


 

Zivile Sicherheit – Fit für Europa

HORIZON 2020

(Einreichung geplant)

 DRS-2-2014 Crisis management topic 2: Tools for detection, traceability, triage and individual monitoring of victims after a mass CBRN contamination and/or exposure

 In dem geplanten Vorhaben sollen vorhandene Instrumente und Verfahren zusammen mit der Entwicklung neuartiger Lösungen kombiniert werden, um schneller festzustellen (bei Unfällen oder einem Terroranschlag), welchen Gefahrstoffen die Betroffenen ausgesetzt waren. Im Vordergrund stehen die Detektion von Gefahrstoffen sowie die Entwicklung und Etablierung neuartiger Detektionsmethoden (MANV 500+).

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